Basteln beim Kindergeburtstag

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Basteln beim Kindergeburtstag

Wer einen Kindergeburtstag plant, denkt zunächst einmal an die Spiele-Planung. Natürlich sind die Geburtstagsspiele aus einer Feier nicht wegzudenken. Oft ist es jedoch schwer, die ganze Gruppe über Stunden mit Spielregeln und Action bei der Stange zu halten. Auch kann ein Übermaß an actionreichen Geburtstagsspielen den Nachmittag schnell aus dem Ruder laufen lassen. Eine gute Mischung aus Spiel im Wechsel mit ruhigeren Aktivitäten ist daher das richtige Rezept für eine gelungene Geburtstagsfeier. Was liegt da näher, als die Kinder zwischendurch etwas basteln zu lassen?

 

Warum basteln?

Kinder mögen gern Neues entdecken und Neues schaffen. Ihre Kreativität ist oft vom Spiel oder Motto inspiriert. Selbst die aktivsten Kinder haben daher Freude daran, ein Motto mit den Händen zu ergründen und etwas Eigenes daraus zu machen. So kann man bei der Piraten-Feier z.B. kleine Piratenschiffe basteln, bei der Einhorn-Party kann man Einhorn Handpuppen basteln oder Prinzessinnen dekorieren ihr eigenes kleines Schloss. Aber es geht natürlich auch ohne Motto.
Ein lebenslanges Geschenk und eine unvergessliche Erinnerung schenkst Du, wenn Du den Kindern etwas Neues beibringst. Eine spannende Basteltechnik wird von Kindern stets begeistert aufgenommen. Oft kann man diese auch nach der Feier noch anwenden und vielleicht entsteht dabei ein Trend, den die Kinder noch wochenlang verfolgen.

 

Zur Ruhe kommen

Wenn Du die Kinder nach ein paar spannenden Spielen an einen Basteltisch setzt, bringst Du sie wieder ein bisschen auf den Teppich. Dies ist oft auch dringend nötig. Zugleich verschaffst Du Dir eine kleine Verschnaufpause, in der Du z.B. das nächste Spiel oder das Essen vorbereiten kannst. Auch die Kinder kommen etwas zur Ruhe, können sich unterhalten und genießen das gemeinsame Erlebnis am Basteltisch. Sie tauschen sich darüber aus warum sie eine bestimmte Farbe wählen, wie sie an die Aufgabe herangehen usw. und während im Spiel oft das Team oder der Sieg im Vordergrund steht, darf hier jeder seine Individualität zeigen.

Auch die Kooperation beim Teilen von Schere, Klebe, Stiften und anderen Werkzeugen am Basteltisch sorgt für eine ausgewogene Stimmung zwischen den Kindern. Gerade wenn die Gäste einander nicht so gut kennen, kann das toll das Eis brechen.

 

Kein Bastel-Profi?

Nicht jeder, der Kinder hat, ist auch zugleich ein begeisterter Bastel-Wastel. Wenn Du zwei linke Hänge hast, kannst Du das Basteln natürlich auch Fremdvergeben. Töpfern, zimmern, malen, kochen … es gibt viele Angebote für Geburtstagsfeiern, bei denen Profis ihr Können mit einer Gruppe von Kindern teilen. Auch Museen bieten oft handwerkliche Aktivitäten an.

Wenn Dir das zu teuer oder zu viel Aufwand ist, kannst Du immer noch auf tolle fertige Bastelsets zurück greifen. Hier werden die Teile meist schon vorbereitet geliefert. Eine einfache Anleitung erklärt die einzelnen Arbeitsschritte und schon ist die Einhorn-Laterne, der Bilderrahmen oder die bunte Windmühle fertig. Ganz ohne Stress.

 

Das Basteln gut vorbereiten

Als Eltern kann man die Fähigkeiten der Kinder im jeweiligen Alter meist gut einschätzen. Auch wenn einige Kinder vielleicht besser mit der Schere umgehen können als andere, so ist doch abzuschätzen wie viel Hilfe die Kinder benötigen werden. Ist eine Bastelarbeit etwas schwieriger oder könnte die Geduld der Kleinen überstrapazieren, bietet es sich an, die Bastelmaterialen teilweise vorzubereiten. Z.B. können Papier-Basteleien vorab ausgeschnitten werden, Steine zum Bemalen können vorab grundiert werden, Schleifenbänder vorbereitet sein usw.

Vorsicht ist geboten, wenn Baselarbeiten zu lange Wartezeiten haben. Eltern sind oft wenig begeistert, wenn ihr Kind beim Abholen am Abend mit einem klebrigen Werk oder nasser Farbe ins Auto klettert und das Kunstwerk noch 2 Tage auf der Fensterbank trocknen muss. Auch die Kinder möchten ihre Bastelarbeit gern noch vor Ort fertig stellen. Achte daher bei allen Materialien auf Trockenzeiten und ähnliche Wartezeiten.

Auch logistisch darf nicht vergessen werden, dass die Ressourcen das Haushalts meist begrenzt sind. Der Platz zum Basteln muss für alle Kinder ausreichen. Im Sommer kannst Du vielleicht draußen ein paar Tische aufbauen. Bist Du auf einen kleinen Raum angeweisen (und hast zudem Sorge um den hellen Teppich), dann solltest Du die Aktivität entsprechend ausgewählen.
Müssen die Basteleien dann vielleicht noch in den Ofen, in dem aber zugleich auch die Pizza aufgebacken werden soll, wird es eng. Bedenke also Schritt für Schritt was wann und wo gemacht wird.

 

Wo gehobelt wird fällt Späne!

Apropos heller Teppich: Natürlich musst Du Einrichtung und Kleidung ausreichend schützen. Auf dem Tisch Zeitungspapier zum Drunterlegen, vielleicht eine Wachstischdecke die den Teppich schützt und ein paar große T-Shirts oder alte Oberhemden zum Überziehen für die Kinder sind eine gute Lösung. Hinterher Hände waschen: Denke daran dass hier evtl. ein paar gute Handtücher ruiniert werden können und hänge lieber ein paar alte Stücke hin.

 

Kunstwerke = Mitgebsel

Eine – von vielen Eltern als lästig empfundene – Tradition ist es, den Gästen zum Abschied noch ein kleines Geschenk mitzugeben. Nicht nur, dass dies zusätzliche Kosten verursacht, häufig landen diese Geschenke schon bald im Müll und sind daher nicht gerade umweltverträglich. Wenn Du aus dieser “Pflicht” eine Kür machen willst, gibt den Gästen einfach ihr gebasteltes Werk mit nach Hause. Wer es besonders gut meint, kann auch noch weiteres Bastelmaterial mitgeben, mit dem die Kinder daheim weiter gestalten können.

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