Geburtstag im Sommer

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Sommer-Geburtstag im Garten

Gutes Wetter, gute Laune und viele Bewegung an der frischen Luft – das klingt nach der idealen Beschreibung für einen Kindergeburtstag. Dein Kind ist eines von den glücklichen, die im Sommer geboren wurden und nun plant ihr die ausgelassene Feier im Garten? Wir haben Tipps und Tricks, wie man so eine Party zu einem erlebnisreichen Tag für die Kinder werden lässt und welche Alternativen Familien ohne eigenen Garten haben.

 

Den Garten vorbereiten

Einfach nur die Kids in den Garten zu lassen ist für einen Geburtstag ein wenig mau. Besser ist es da, wenn ihr verschiedene Erlebnis-Bereiche für die Kinder schafft. Etwa ein Tippi-Zelt aufbaut oder eine Höhle, die Schatten spendet. An heißen Tagen kann auch ein Planschbecken aufgebaut werden! Dann werden die Kinder auch lieber draußen essen wollen: ist am Tisch kein Platz für die ganze Rasselbande, dann sind Picknick-Decken eine schöne (und bunte) Alternative. Wollt ihr auch das Büffet draußen aufbauen, damit dann niemand mehr ständig durchs Haus rennt, sollten die süßen Speisen vor Wespen geschützt werden.

Deko im Freien ist ein bisschen schwierig: Konfetti oder Luftschlangen lassen sich nur noch schwierig aus den Büschen entfernen. Dafür könnt ihr mit Luftballons ein buntes Bild schaffen, indem ihr etwa einen kleinen Baum oder Strauch beschmückt. Eine lustige Idee wäre es auch, die Ballons mit Helium zu füllen und am Ende des Tages in die Luft steigen zu lassen!

 

Welches Essen darf auf so einer Party nicht fehlen?

Für die Geburtstagsparty im Freien solltet ihr vor allem auf Fingerfood setzen: die Kids wollen hier nicht lange rumsitzen, sondern sich viel bewegen! Kuchen ohne Sahne und Creme sind da von Vorteil – oder Muffins und Brownies. Wie wäre es zum Beispiel mit Krümelmonster-Muffins? Als deftige Hauptmahlzeit eignen sich Hotdogs, die die Kinder dann ganz wie bei IKEA selber befüllen dürfen. Da machen dann auch die Zwiebelbrösel im Rasen nichts aus. Bei größeren Kindern könnte gegen Nachmittag auch ein Burger-Grillen veranstaltet werden: ebenfalls mit selber belegen – das schmeckt den meisten!

 

Zur Party vorher einladen

Klar, zu Kindergeburtstagen gibt es immer eine hübsche Einladung und am besten bastelt man die selbst. Beim Kindergeburtstag im Garten ist aber vor allem die Info auf der Garte wichtig. Schreibt am besten hier schon dazu, dass ihr den ganzen Tag im Freien sein werdet. Die Kinder sollten je nach Alter eventuell Wechselkleidung oder alte Hosen (Grasflecken!) dabei haben, außerdem bei schönem Wetter Badesachen für das Planschbecken. Gut wären auch festsitzende Sandalen, wenn viel gerannt wird. Und die Kinder sollten vorab mit Sonnenschutzmittel eingecremt werden. Wollt ihr gleich eine ganze Kinderschar einladen und der Bastelaufwand ist euch zu groß, dann haben wir hier auch hübsche Einladungskarten entdeckt, die man praktischerweise direkt mit dem Text bedrucken lassen kann.

 

Die Alternative zum Garten: Stadtpark

Als Familie in der Stadt hat man oft keinen Zugang zu einem privaten Garten, doch die Kinder würden im Sommer trotzdem gerne draußen feiern. Da bieten sich Stadtparks als gute Alternative an. Für euch am praktischsten wäre einer, wo ihr möglichst nah mit dem Auto ran kommt. Dann können Getränkekisten und Essen so transportiert werden. Alternativ muss das mit dem Fahrradanhänger klappen. Außerdem sollten ihr ein paar der Eltern vorher fragen, ob sie mit dabei bleiben und ein Auge auf die Kids werfen – nicht das sich welche zu weit von der Gruppe entfernen.

Außerdem sollte auch hier eine bunte Sitzfläche mit Picknick-Decken geschaffen werden. Wenn Platz im Auto ist, dann könnt ihr auch noch einige bunte Kissen mitbringen und so eine gemütliche Liegelandschaft schaffen. Außerdem solltet ihr für Unterhaltung sorgen: Bälle, Federballspiele oder eine Slackline kommen super bei den Kids an und beschäftigen sie den ganzen Tag.

 

Zweite Alternative: Schatzjagd

Im Kleinen gibt es eine Schatz- oder Schnitzeljagd oft auf Kindergeburtstagen, aber man kann sie auch zu einem kleinen Ausflug umfunktionieren. Am besten ist eine Strecke, bei der ihr nicht länger als etwa zwei Stunden unterwegs seid, sonst wird es für die Kinder langweilig. Bereitet die Suche am besten mit einem „Komplizen“ vor, der etwa am Ende mit dem Schatz wartet oder das Versteck bewacht. Außerdem sollte es auch eine richtige Schatzkarte geben und auf dem Weg immer wieder Hinweise, wohin die Kinder nun gehen müssen. Ältere Kinder kann man auch mit einem Kompass ausrüsten. Freilich sollten auch mindestens zwei Erwachsene mit auf der Suche sein, falls doch etwas passiert. Stattet die Kinder außerdem mit kleinen Lunch-Packs und ausreichend zu Trinken aus. Super wäre es auch, wenn das Ziel an einer grünen Wiese oder einem See liegt, damit hier dann noch gemeinsam ein Picknick stattfinden kann.

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